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Wenn Suchtmittel (egal ob Alkohol oder illegale Drogen)
Probleme machen, sind die Suchtmittel das Problem. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einem Dreieck der Sucht:
Das Rauscherleben wird dabei umso attraktiver, je langweiliger und unbefriedigender das nüchterne Leben" ist. Was fördert bei Kindern bzw. Jugendlichen den erstmaligen
Konsum von Suchtmitteln bzw.schützt davor?
In wissenschaftlichen Untersuchungen fanden sich bestimmte
Risikofaktoren für den Erstkonsum von Suchtmitteln:
Ebenso konnte man einige Schutzfaktoren finden:
Das Jugendalter kann im allgemeinen als eine Phase der Identitätsfindung undAblösung vom Elternhaus angesehen werden. Eng damit verbunden ist das Austesten von Grenzen und eine tendenziell größere Bereitschaft zu riskantem oder sozial abweichendem Verhalten. Hinsichtlich des Drogenkonsums kommt es dabei oft zu einem Neugier- undProbierkonsum, der später spontan beendet wird. Der
Suchtmittelkonsum wird als ein aktiver Versuch der Person zur Belastungskompensation und subjektiven Problembewältigung verstanden. Damit steht nicht die einzelne Droge im Vordergrund, sondern
eine spezifische Konstellation in der Lebenswelt des einzelnen Jugendlichen. Das zugrundeliegende Modell sieht wie folgt aus:
1: Psychische Abhängigkeit entsteht, wenn der Drogeneffekt ein Bedürfnis befriedigt und als
Ersatz fungiert (nach Künzel-Böhme et al., 1993). Veränderungen im Verhalten: Die verstärkte Ausrichtung einer Person auf psychoaktive Substanzen und damit die Gefahr der Entwicklung einer Abhängigkeit wird umso wahrscheinlicher, je mehrSchwierigkeiten sie vor Beginn des Substanzmißbrauchs erlebt hat und je weniger Lebenskompetenzen sie zu einem selbständigen und befriedigenden Leben entwickeln konnte. Wenn Sie als Elternteil den Verdacht haben, daß ihr Kind ein Suchtproblem hat, haben Sie verschiedene Handlungsmöglichkeiten: Alle diese Verhaltensweisen erscheinen zunächst mehr oder weniger "normal" für Eltern, die es gewohnt sind, ihren Kindern Verantwortung abzunehmen. Eine Ferndiagnose" ist naturgemäß immer etwas schwierig bei einem so komplexen Thema wie Sucht und Drogen. Die folgenden Fragen dienen daher nur als Anhaltspunkte: Entschuldigst Du dich hin und wieder in der Schule oder auf demArbeitsplatz, weil Du aufgrund eines Suchtmittelkonsums nicht in der Lage bist, dort zu erscheinen? Hast Du (erfolglos) versucht, Deinen Suchtmittelkonsum zu reduzieren? Ärgerst Du Dich über kritische Bemerkungen aus Deiner Umgebung (z. B. Eltern, Freunde) wegen Deines Suchtmittelkonsums? Hast Du ab und zu Schuldgefühle wegen Deines Suchtmittelkonsums? Brauchst Du bereits morgens irgendein Suchtmittel (z.B. einen Joint oder ein Bier) um erst richtig leistungsfähig zu werden? Bei Zweifeln empfiehlt sich immer der Kontakt zueiner Beratungsstelle, |

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